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Die Geschichte von U.B. aus K.
Wieder hat ein notorischer Mietbetrüger ein
neues Opfer gefunden!
Sehr geehrte Damen und Herren,
fast hatten wir uns schon gewundert, dass wir noch nicht von
dem Vermieter nach uns gehört haben, nachdem das notorische
Mietbetrügerpaar W. und M.W. mit uns ja nicht zum ersten Mal einen
Vermieter betrogen hatte.
Schon bald nach Einzug in unser schönes Anwesen, ein
Landhaus mit großem Gartengrundstück mit herrlichem Alpenblick
in 8xxxx hat dieses Betrügerpaar die Mietzahlung völlig
eingestellt; nachdem auch die Kaution nur zur Hälfte bezahlt war.
Später erfolgte dann noch einmal eine Teilzahlung, die ganz
offensichtlich zur Rettung seines Kopfes vom Makler mit angestrengt
war.
Vermittelt hatte uns diese "Mietnomaden" ein Makler, Immobilien B.A.
, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen,
übrigens Mitglied im damaligen RDM, was aber auch nicht viel half
( ein Huhn hackt einem anderen kein Auge aus!).
Nachdem der Makler zunächst keinen überzeugenden Mieter
vermitteln konnte, tauchte dieses Ehepaar mit ihm auf. Herr W.
machte einen sehr entgegenkommenden und patenten Eindruck.
Da es sich um einen Bekannten des Maklers handeln sollte,
mit dem er auch schon Immobiliengeschäfte gemacht haben wollte,
räumte Vorbehalte aus dem Weg. Die Eile des Einzugs zum 1. November 2003
erfolgte angeblich im besten Einvernehmen mit dem Vorvermieter,
der Eigenbedarf für die schwangere Tochter angemeldet haben soll.
Noch schöpften wir keinen Verdacht, war der Makler schließlich nicht
ganz unbekannt und uns von unserem Bankberater dort empfohlen bzw.
benannt worden.
Nur die erste Monatsmiete wurde sofort bezahlt.
Schon im Dezember 2003 begannen die Unregelmäßigkeiten.
Bis Januar 2004 einschließlich wurde die Miete erst nach
wiederholten Mahnungen bezahlt und die Kaution nur
zur Hälfte. Nach Ausbleiben der Miete im Februar und März 2004
schalteten wir unseren Anwalt D.L. ein, erließen über ihn einen
Mahnbescheid und leiteten die Kündigungsklage/Räumungsklage beim
Amtgericht ein. Termin war am 16.06.2004 . Auf Empfehlung des
Anwalts einigten wir uns auf einen Vergleich, der den Verzicht auf die
in der Abschlagszahlung nicht berücksichtigten Nebenkosten
(ca. 1200,00 EUR) bei Gewährleistung des Auszugs zum 30.06.2004
beinhaltete.
Den Versuch der Eintreibung von zwei Monatsmieten (1500,00
EUR) und der Verfahrenskosten (rund 3500,00 EUR) versuchten wir ohne
Erfolg durch die zuständige Gerichtsvollzieherin am neuen Wohnort der Schuldner.
Da war nichts zu holen, nachdem von Frau W. am 30.01.2004 und von Herrn W. am 19.04.2004 die
eidesstattliche Versicherung abgenommen worden waren.
Soweit war das nur unser Fall.
Das war ja alles erlogen von Makler und Mieter, wie sich
für uns nach Ermittlung des Vorvermieters (Fam. G. und G.M.) ergab.
Der ist noch schlimmer betrogen worden und die Eile des Umzugs war
durch die unmittelbar bevorstehende Zwangsräumung diktiert.
Am 04.04.2004 hatten wir parallel zum laufenden Verfahren
eine Strafanzeige gegen das Ehepaar W. und Immobilien A. bei den
Staatsanwaltschaft erstattet, die daraufhin ermittelnd
tätig wurde und selbst am 24.05.2004 Anklage zum Amtsgericht
erhob.
Der Vermieter vor uns war dazu genau wie wir als Zeuge geladen. Über
ihn haben wir Einblick in die vorausgegangenen Verfahren und
Strafsachen bekommen:
- mindestens 5 eidesstattliche Versicherungen,
- 3 Haftandrohungen an Frau W.
In unserem Fall haben wir uns im Falle Makler A. mit der Rückzahlung
der Vermittlungsgebühr, dem Eingeständnis seines betrügerischen
Vorgehens, begnügt.
Das Ehepaar W. wurde vom Richter zur Zahlung von je 5 Tagessätzen
in Höhe von je 12,00 EUR verurteilt, habe ich in Erinnerung.
Leider haben wir auf Anfrage das Protokoll nicht zur Verfügung
erhalten. Alle anderen Unterlagen können auf Wunsch zur Verfügung
gestellt werden.
Nun haben wir von Nachbarn von einer Frau gehört, die nach uns von
W`s betrogen wurde. Noch hat sie sich allerdings wohl nicht
getraut, bei uns in K. anzurufen. Schade!
Wir würden ihr auch gerne weiter helfen. Allerdings kann uns der
Staat vor solchen Betrügern und solchem Unrecht nicht schützen.
Das Ehepaar W. wird weiter sein Unwesen treiben und noch manch
anderen treffen.
Wir haben es auch mit Öffentlichkeit versucht,
um vor diesen Mietbetrügern zu warnen und Vermietern mehr Sorgfalt
bei der Selbstauskunft anzumahnen. Die örtliche Zeitung hat auf
unseren Bericht überhaupt nicht reagiert. Dafür wären wir beinahe
in die WISO-Sendung des ZDF gekommen.
In diese Zeit vielen dann aber Sendungen mit Günter Jauch in RTL
und Meyer in Akte, die um einiges spektakulärer waren als unser Fall.
Wie sagte noch der Richter in der Strafsache: Sie können von Glück reden, dass
sie die Mietbetrüger so schnell hinaus bekommen haben, mit relativ geringen
Mietschulden davon gekommen sind und eine unbeschädigte, sogar saubere
Wohnung zurückbehalten haben.
Gerne stellen wir entsprechende und erwähnte Unterlagen zur
Verfügung, wenn Ihnen das bei Ihrer Arbeit vorbeugend behilflich
sein kann.
Mit freundlichen Grüßen
U.B.
Name und Anschrift der/des Betroffenen sind der Redaktion bekannt.
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